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>> ZUKUNFTSMARKT eHEALTH <<

eHealth bildet die Verknüpfung der Informationstechnologie mit allen in der Medizin angewandten Verfahren und Techniken. Insbesondere die Möglichkeiten moderner Mobilfunkkommunikation und individueller Anpassbarkeit werden hierbei berücksichtigt. eHealth Systeme sind Teil der Medizininformatik, einer Disziplin innerhalb der Informatik- mit besonders großem Wachstum.

Hierzu sagt Stefan Schraps, Geschäftsführer der BodyTel Europe GmbH, Bad Wildungen:

"Medizininformatik verknüpft zwei der spannendsten Wachstumsbranchen Deutschlands, denn die Vernetzung schreitet auch im medizinischen Umfeld rasant voran. IT-Lösungen zu bauen, die den Anforderungen einer modernen Gesundheitswirtschaft gerecht werden, ist eine spannende und hoch innovative Aufgabe, die einen sicheren Arbeitsplatz für Menschen verspricht, die sich diesen Herausforderungen stellen."

Und Dipl. Inf.(FH) Volker Parvu, Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V., Berlin ergänzt:

"Die Herausforderungen an die Informatik in der Medizin sind inzwischen so vielseitig wie die Medizin selbst und berühren inzwischen alle Bereiche der Patientenversorgung vom Unfallort bis in den Operationssaal."

Wer also die Herausforderung in einer Wachstumsbranche nahe am Menschen sucht, der ist bei der Medizininformatik genau richtig.

>> DU ALS ENTWICKLER ODER FORSCHER <<

Große Hersteller von medizintechnischen und Medizininformatikprodukten haben einen Entwicklungsstandort in Deutschland. Um nur einige Beispiele zu nennen: SIEMENS, SAP mit seiner Sparte für Krankenhausverwaltungssoftware, BRAUN, DRÄGER FRESENIUS deren medizintechnische Produkte in vielerlei Hinsicht durch Software "zum Leben erweckt" werden. Daneben gibt es noch eine Reihe europäischer (z.B. PHILIPS) und viele mittelständische Unternehmen wie SIRONA (Hersteller von Zahnarztpraxisausstattungen), KUKA (Sparte OP-Robotiksysteme), BRAINLAB (Imaging Software), BodyTel und MEDTRON, die Produkte in Deutschland entwickeln.

aus [Final programm CARS 2013, Seite 26]

Deutschland stellt im internationalen Vergleich einen außerordentlich wichtigen Forschungsstandort dar. International renommierte Großforschungseinrichtungen, wie beispielsweise das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) oder das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBTM), haben ihren Sitz in unserer Nähe. Die internationale wissenschaftliche Konferenz Computer Assisted Radiology and Surgery (CARS) hat ihren Stammsitz in Deutschland. Regelmäßig haben hier deutsche Forscher neben denen aus den USA und Japan die meisten Beitragseinreichungen, was den hohen Forschungsanteil Deutschlands widerspiegelt.

Eine nach Orten sortierte Liste mit Firmen und Institutionen findest Du hier. So kannst Du Dich einfach mal in Deiner Umgebung umschauen.

>> DEIN STANDORTVORTEIL <<

Ein hoher Anteil von Entwicklungen und Produkten wird in Deutschland geschaffen und auch hergestellt. Dies hat neben der sprichwörtlichen Produktqualität "Made in Germany" auch den Grund, dass die Herstellung und das in Verkehr bringen medizinischer Produkte besonderen landesspezifischen / europäischen gesetzlichen Regularien hinsichtlich der Produktsicherheit unterliegen.

Die Abbildung aller in einem Krankenhaus ablaufenden Prozesse in Software und die Integration der Systeme der Medizintechnikhersteller stellt die Herausforderung an den Medizininformatiker mit einem Arbeitsplatz im Krankenhaus dar. Auch hier spielen die besonderen nationalen Richtlinien für die Dokumentation und das Risikomanagement des Betreibers eine herausragende Rolle.

In der Regel haben unsere Absolventen die Auswahl zwischen mehreren Beschäftigungsangeboten, die nicht nur aus dem Bereich der Medizininformatik kommen. Unsere Schwerpunktthemen Bildverarbeitung, mobile Technologien und Integration von Software und Geräten sowie Softwarezuverlässigkeit, machen unsere Studierenden zu gefragten Absolventen auf dem Arbeitsmarkt. Ein Studium der Medizininformatik bereitet also nicht nur auf einen spannenden, sondern auch sicheren Arbeitsmarkt vor.

 
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